Mittwoch, 11. Mai 2016

Ein Gedicht - Wie Frauen wirklich sind

Frauen kann man nicht verstehen,
mal bist du super, mal musst du um Gnade flehen.
Ist der Müll nicht raus gebracht,
hast du mal wieder nicht nachgedacht.
Was kannst du denn eigentlich?
Anscheinend nichts, denkst du heimlich.
Frauen wissen, was gut für dich ist,
sie kennen dich, wissen wer du bist.
Sie wissen es halt immer besser,
sag nicht das Gegenteil, sonst zücken sie ihr Messer.

Sie lieben es zu essen, aber sie sehen es als Sünde,
als ob diese Denkweise für eine sinnige Logik stünde.
Dann sind sie zu dürr und dann mal zu fett,
manchmal der Teufel und manchmal ganz nett.
Hunger, Völle, Stimmungsschwankungen,
hin und her, keine guten Zusammenstellungen.
Wie eine Fahrt in der Achterbahn,
es ist eine Krankheit, dieser Frauenwahn.
Es stimmt, Frauen sind (einfach) krank,
deswegen liegen auch unser aller Nerven blank.


Sie analysieren nicht, die Wahrheit ist: sie lästern,
mal hassen sie sich, dann sind sie wieder Schwestern.
Sie reden am Liebsten über andere,
suchen Fehler, größere und kleinere.
Verstehen gerne so gut wie alles verkehrt,
wobei sich ihr Gedankenwirrwarr vermehrt.
Dadurch interpretieren sie dann zu viel,
aber das dann auch mit Stil.
Sie verdrehen Tatsachen und erfinden die Wahrheit neu,
sie sind richtig kreativ und zeigen dabei keine Scheu.

Frauen gehen mir oft auf den Keks,
sei es im TV, in Büchern oder unterwegs.
Das Schlimme ist, ich bin selbst eine,
manchmal wäre ich lieber keine.
Ich weiß wovon ich rede, 
da ich selbst mit diesen Lastern lebe.
Frauen sind so schrecklich herrlich kompliziert,
alle hassen lieben es, (k)ein Wunder das man uns so akzeptiert.

© Dia Nigrew/Claudia Wergin

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