Dienstag, 5. April 2016

Ein Frühlingsgedicht

Die Nase juckt, der Atem geht schwer,
jedes Frühjahr dasselbe: ich kann nicht mehr.
Der Schnodder läuft, die Augen auch,
ich fühle mich wie ein Lauch.

Ich niese laut und ich niese viel,
das "Hatschie" hört man bis nach Kiel.
Die Augen bekomme ich weder auf noch zu,
was für ein Mist, was für ein Schmu.

Mit Cetirizin und Asthmaspray,
damit ist es wohl kurz okay.
Doch dann geht es wieder los,
das Geheule ist erneut ganz groß.

Die Pollen, sie sind schnell und fliegen,
strecken mich nieder und wollen siegen.
Ich verschanze mich im Pollenschutzbunker,
ohne Luft von draußen bin ich doch recht munter.

Versuche, den Mist hier auszusitzen,
probiere es mit Hypersensibilisierungsspritzen.
Ich habe schon alles ausprobiert,
bin aber wohl erst dann geheilt, wenn die Hölle zufriert.

Ach Frühling, du bist so wunderschön,
deine bunten Blumen sind so wundervoll anzusehen.
Die warme Sonne, das grüne Gras,
ach Frühling, du machst mir richtig Spaß.


© Dia Nigrew/Claudia Wergin

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